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Monteria in Portugal

Autor: Datum: 21.02.2017

Der November steht in ganz Europa unter dem Stern der Bewegungsjagden. Dies gilt auch für Portugal, wo Drückjagden unter dem namen Monteria bekannt sind und unter Einsatz etlicher hochläufiger Hunde, so gennter Podengos, erfolgen.
Ende 2016 ging es für eine Handvoll Journalisten unter der Flagge der Firmen Norma, Merkel, Merkel GEAR, Dentler und Kahles bei strahlend blauem Himmel zur Monetria auf Rot-, Dam-, und Schwarzwild.

Portugal_2Der würzige Duft der Macchia liegt in der Luft, während das heisere Bellen dreier portugiesischer Vierläufer Wild in einiger Entfernung ankündigt. Drückjagdstände gibt es in Portugal selten und so stehen die meisten Schützen an Feldwegen oder Geländeeinschnürungen und warten der Dinge. Niedriges, teils stacheliges Strauchwerk prägt die Landschaft und die Hundeführer tragen traditionell lederne Beinkleider, um sich vor Dornen und wilden Schweinen gleichermaßen zu schützen. Die bodennahe Vegetation zählt auch für Standschützen zu den Schwierigkeiten einer Monteria, sieht man anwechselndes Wild doch häufig erst im letzten Moment. Schnell ansprechen, beherzt schießen lautet die Devise!

Portugal_1Seit einiger Zeit sind die Hunde nicht mehr zu hören. Dann, ganz plötzlich, in unmittelbarer Nähe des Standes jauchzen zwei struppige, weißhaarige Podengos auf und bringen eine Rotte von 5 Sauen in perfekter Entfernung zum Stand: zwei schnelle Folgeschüsse mit der HELIX, unterstützt vom schnellen Helia 5 von Kahles lassen zwei Überläufer über Kopf gehen! Die körpernah sitzende, elastische 365-Jacke von Merkel GEAR unterstützt den flüssigen Anschlag geradezu und dank der Technologie von Cocona 37.5 kommt man auch bei hohen Plustemperaturen nicht ins Schwitzen!
Die Hunde stürzen sich auf die Schwarzkittel und nehmen erst nach einigen Minuten die Verfolgung der restlichen Rotte auf. Zeit, den Blutdruck wieder auf ein normales Level abzusenken.

Merkel Fotos - Portugal_Nov2016_326(1)Am Abend gibt es portugiesischen Rotwein, Käse, frisches Brot mit Tomaten und Oliven und allerseits hört man begeisterte Jäger ihre Erlebnisse schildern, während vor dem Gehöft die Dämmerung hereinbricht und ein lauer Luftzug salzige Luft vom nahen Ozean herüberweht.
Nach drei wunderbaren und erfolgreichen Tagen fahren alle Teilnehmer mit tollen Erinnerungen im Gepäck zurück in ihre Heimatländer. Das Resüme?! Portugal – jederzeit eine Reise wert und immer für ein paar schnelle Sauen gut!

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